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50 Jahre nach dem Brief der polnischen Bischöfe an die deutschenBischöfe

Veröffentlicht am 17.11.2015

(W&R) Anlässlich des 50. Jahrestag der "Botschaft der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Brüder im Hirtenamt Christi" hat eine repräsentative Umfrage zu aktuellen Bewertung des Briefes stattgefunden.

 
Das Dokument beschreibt die Jahrhunderte der deutsch-polnischen Beziehungen und forderte einen Dialog im Geiste des damals laufenden Zweiten Vatikanischen Konzils. Dies wurde am deutlichsten in folgenden Worten zum Ausdruck gebracht: "In diesem allerchristlichsten und zugleich sehr menschlichen Geist strecken wir unsere Hände zu Ihnen hin in den Bänken des zu Ende gehenden Konzils, gewähren Vergebung und bitten um Vergebung. Und wenn Sie, deutsche Bischöfe und Konzilsväter, unsere ausge­streckten Hände brüderlich erfassen, dann erst können wir wohl mit ruhigem Gewissen in Polen auf ganz christliche Art unser Millennium feiern. Wir laden Sie dazu herzlichst nach Polen ein. "

Mehr zum Hintergrund

 Lars Bosse W&R Grafik

 

 Die zeitgenössische Reaktion des deutschen Episkopats, insbesondere die fehlende Unterstützung für die festlegung der Grenze an Oder und Neiße, enttäuscht nicht nur die Autoren des Briefes. Diese ist auch noch heute in dem Ergebnis der Befragung des polnischen Meinungsforschungsinstituts CBOS deutlich: die Befragten sehen viel mehr die moralische als politische Wirksamkeit dieser Initiative.

Die Befragung fand im November 2015 statt.  CBOS Newsletter 41/2015