Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Meinung zur Bildungsreform

Veröffentlicht am 14.02.2017

 Das Gesetzt zur Umsetzung der Bildungsreform in Polen ist im Lars Bosse Bildungsreform
Dezember 2016 vom Parlament verabschiedet und im Januar 2017
von Präsidenten Duda unterzeichnet worden. Trotzdem endet
die öffentliche Debatte nicht – die Kontroversen und Anliegen
der verschiedenen Gruppen sind dabei nicht nur politischer Natur.

 

Bei einer repräsentativen Umfrage sind die Meinungen der befragten Personen, die über die Reform des Bildungssystems gehört hatten, sind uneinheitlich. Ein Drittel der Befragten verbinden mit der Reform der Hoffnung anstelle von Sorge/Angst (34%); etwas geringer ist der Prozentsatz derer, die der Reform mit gemischten Gefühlen begegnen (31%). Aber auch mehr als ein Viertel der befragten äußern auch Sorge/Ängsten, die sie mit der Bildungsreform verbinden (27%).

 

Lars Bosse Polenexperte IHK

Die Sorge/Ängste um die Bildungsreform basiert unter anderem die Überzeugung, dass die Reform nicht gut vorbereitet sei. Die Hälfte der Befragten glauben, die über die geplanten Änderungen im Bildungssystem gehört hatten, dass sie in die richtige Richtung gehe (51%) gegenüber 33%, die meinen, die Reform gehe in die falsche Richtung. Zugleich aber ist unter den befragten die Auffassung stark vertreten, dass die Bildungsreform nicht gut vorbereitet wurde (44%) gegenüber 28%, die Meinen die Reform sei gut vorbereitet.

Lars Bosse Polen IHK

Die repräsentative Umfrage wurde vom polnischen Meinungsforschungsinstitut CBOS zwischen dem 7. Und 15. Januar 2017 durchgeführt und am 13.2.2017 veröffentlicht.