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Polenüber den Zugang zu Feuerwaffen

Veröffentlicht am 19.10.2017

(LBC) Angesichts des Zulaufes zu paramilitärischen Einheiten on Polen Foto von Radiodienst.plFoto von Radiodienst.pl
und die Einbindung dieser Gruppen in der stattliche Landesverteidigung ist eine Umfrage versöffentlicht worden. Ob und wie der Waffenzugang in Polen zukünftig zu organisieren sei wurde im Oltober 2017 repräsentativ erhoben.

Gegen Ende September beriet der Sejm einen Gesetzentwurf über Waffen und Munition, der von Mitgliedern der Kukiz´15-Bewegung vorgelegt wurde. Nach Ansicht der einreichenden Partei besteht das Ziel des Projekts in der Vereinfachung und Harmonisierung der Vorschriften, einschließlich der Beschränkung bei Ermessensentscheidungen im Ausstellung von Waffenscheinen. Gegner des Vorschlags argumentieren, dass bedeute in der Praxis, das Recht auf Schusswaffenzugang zu liberalisieren und die staatliche Kontrolle über diese sensiblen Bereich stark einzuschränken.

Anlässlich der parlamentarischen Diskussion wurden die Polen zu ihrer Meinung zu diesem Thema repräsentativ befragt. Angesichts der wahrgenommenen Bedrohung des Landes von Außen sowie dem starken anwachsen paramilitärischer Vereinigungen war das Ergebnis interessant. Denn die große Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass der Zugang zu Waffen weiterhin streng begrenzt sein sollte. Nur jeder zehnte befürwortet eine Liberalisierung der Vorschriften in der gegenwärtigen Praxis. In dieser Gruppe waren es vor allem Männer, jüngere Menschen (unter 35 Jahren) und diejenigen, die direkten Kontakt zu Waffen haben, die eine Erleichterung wünschten.

Lars Bosse Polenexperte

Die repräsentierte Umfrage wurde durch das polnische Meinungsforschungsinstitut CBOS im Oktober 2017 durchgeführt und als Newsletter Nr  36/2017 veröffentlicht.